Start | Elektrik | Fahrzeuge | Technik | Elektroveloumbaukits | Händler | Links

Das go-one

www.go-one.de_gx_goone3_1s.jpg

Das go-one ist das beeindruckenste Leichtbauliegefahrrad mit Vollverkleidung, das ich bisher gesehen habe (jedenfalls was das Gewicht und das Design betrifft)! Mit seinem selbsttragenden Chassis, welches auf Kohlefaserbasis wie ein Formel 1 Wagen aufgebaut ist (Monocoque), wiegt es nur 30 kg!

Der Hersteller behauptet eine Straßen-Zulassung für die E-Variante zu bekommen. Ist dies trotz der total unzureichenden Sicht durch die Kunststoffscheibe bei einsetzendem Regen ungefährlich? Ohne ausreichende Sicht 45 km/h? Sind Scheibenwischer überhaupt einsetzbar oder verkratzen sie die Kunststoffscheibe in nullkommanix? Siehe dazu auch Erfahrungsberichte aus dem Velomobilforum. (Links)

Werbung des Herstellers:

Das Go-one kann durch sein aerodynamisches Chassis mit Humanpower auf mehr als 50km/h beschleunigt werden. Die Muskelkraft wird durch hochwertige, leichtlaufende Komponenten und eine stabile Carbonschwinge verlustfrei auf die Straße übertragen. Die verwindungssteife Konstruktion gewährleistet dabei ein Optimum an Stabiltät, Gewicht und Sicherheit.

Trocken im Cockpit sitzend , gewährleistet die Fahrzeugkanzel aus dem professionellen Flugzeugbau auch bei Regen eine akzeptable Sicht auf den Straßenverkehr. Den besonderen Fahrspaß im Sommer bietet ein aufklappbares und abnehmbares Hardtop. Für weiterreichende Reiseambitionen steht ein stabiler Metallgepäckträger für handelsübliche große Packtaschen als Zubehör zur Verfügung. Das Gesamtkonzept stammt vom Designer Michael Goretzky (an der Entwicklung des SMART Automobils beteiligt).

Vor- und Nachteile

  • Günstiger cw-Wert, durch geringe Höhe. Das bedingt aber auch eine niedrige Sitzposition, was eine schlechtere Sicht des Fahrers mit sich bringt.
  • Die Cockpithaube ist nicht aus Glas bzw. ohne extra Frontscheibe. Das sieht zwar sehr gut aus. Aber die Haube ist eben nur aus transparentem Kunststoff und beschlägt manchmal bei üngünstiger Witterung. Es wird von einer sehr wirksamen Eigenbau-Belüftung mittels Modellflugzeugpropeller berichtet (velomobilforum). Man muß bei diesem Fahrzeug halt abwägen: würde man auch bei einem Automobil oder im trauten Heim die Glasscheiben (aus Gewichtsgründen?) durch Kunststoff ersetzen? In diesem Velomobil wird die Scheibe schließlich sehr intensiv genutzt und welcher Kunststoff hält dauernden Wischerbewegungen stand ohne bald zu verkratzen? Ist durch die Hartlackbeschichtung der Acrylglasscheibe ein hilfsweises Nachpolieren nicht doch nur sehr begrenzt möglich?
  • Wenig Platz für Gepäck.
  • Die Geräusche des Kettenantriebs übertragen sich auf die Carbonhülle und sind für den Fahrer deutlich wahrnehmbar.

Siehe auch

Links

go-one.txt · Zuletzt geändert: 2009/08/21 01:09 (Externe Bearbeitung)
 
Falls nicht anders bezeichnet, ist der Inhalt dieses Wikis unter der folgenden Lizenz veröffentlicht: GNU Free Documentation License 1.3
Recent changes RSS feed Donate Powered by PHP Valid XHTML 1.0 Valid CSS Driven by DokuWiki