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Akku wechseln

Bearbeiteter Artikel aus www.ralfwagner.de/mini.htm > Technik > Batterie An- und Abklemmen

Ausbau der Akkus

motorraum.jpg

  • Die Sitzlehne nach oben heben und nach vorne ziehen, nicht jedoch ganz aus dem Überrollbügel ziehen.
  • Die Akkus abklemmen - ACHTUNG danach darauf achten, dass die Akkus nicht versehendlich kurz wieder angeschlossen werden!)
  • Die Polverbinder zwischen den Akkus abnehmen. Zum Lösen der Schrauben eignet sich ein gekröpfter Ringschlüssel SW 13. Bei 100Ah Akkus kann es so eng werden, daß sich die Polklemmen in Fahrtrichtung gesehen vorne gar nicht lösen lassen. Die Polverbinder bleiben dann einseitig am Akku.
  • Die Schläuche des Gasableitsystems abnehmen.
  • Die Flügelmuttern der Akkuhalterungen lösen. Evtl. fallen jetzt die Gewindestangen der Akkuhalter nach unten weg.
  • Wenn die Akkus ausgebaut sind sollte man sich seinen Akkukorb genau ansehen. Das El hat nicht viele Metallteile, aber der Akkukorb ist sehr rostanfällig, insbesondere wenn die Säure dort stand. Hier gilt auch das übliche Programm Rost entfernen - Rostumwandler - Grundierung - ggf. flüssiger Kunststoff um den Korb wieder zu ummanteln. Kontrollieren Sie dabei auch, ob um den Punkt der Motorhalterung im Blech Risse sind. Bei älteren Fahrzeugen war diese Stelle nicht verstärkt.

Tip

Bei Einbau der 100Ah Akkus in ältere Fahrzeuge (vor Seriennummmer 2000) kann es ziemlich eng hergehen. Die Öffnung des Akkuraums war früher etwas kleiner geschnitten, so daß man diese ggf. etwas erweitern muß (ca. 3-5mm).

Akkuhalter Hier im Bild, der in den Akkukorb/Batteriekorb eingehängte Akkuhalter. Die „Flügel“ der Kunststoffflügelmutter brechen leicht ab, also vorsichtig.

Akkuhalter

  • Die Akkuhalter erst nach dem Einsetzen der Akkus montieren.
  • Der Akkuhalter muß wie hier ohne Akku gezeigt einrasten. Dazu entfernt man die Flügelmutter und die große Unterlegscheibe und rastet den Halter manuell ein. Die Unterlegscheibe und die Flügelmutter aufsetzen, wenn man den Batteriehalter zwischen den Akkus senkrecht gestellt hat. Evtl. muß man die Gewindestange dazu mit einer Spitzzange halten. Die Kunst ist dabei den Halter nicht fallen zu lassen.

  • Die Polverbinder aufsetzen, so daß die Polschuhe bündig mit der Poloberfläche sind. Wenn der Polschuh nicht drauf will, die Schraube am Polschuh weit öffnen und den Polschuh mit einem Schraubendreher o.ä. aufbiegen. Den Polschuh mit dem Gummihammer auf den Pol zu hämmern ist nicht die wahre Methode, da hier die Batterie mechanisch stark belastet wird.
  • Sinnvoll ist bei älteren Akkus, den Pol zu reinigen und mit Polfett einzufetten.

Akkupol- So wie rechts soll's nicht aussehen:

Akkus anklemmen:

0. Zündschlüssel abziehen und Licht aus. Wenn noch Verbraucher am 12V Kreis hängen (Heizdecke, Lampe, etc…) ebenfalls ausstöpseln.

1. Puls und Minus abklemmen (Fahrspannung) [Anm.: Die sind bei den Akkus selbst - als „zentrale Plus-Minus-Pole - da wo die zusätzlichen Kabel angeschlossen sind] und mit Tape isolieren -nur damit nicht zufällig irgendwas irgendwo drankommt.

2. Verbinder des Akkus der ausgetauscht werden soll abklemmen.

3. Akku tauschen

4. Verbinder wieder auflegen - keine Angst, kein Stromfluss.

5. Pluspol (Fahrspannung auflegen) - kein Stromfluss (vorher natürlich das Tape abmachen)

6. Minuspol auflegen - Jetzt wird es etwas diffiziler: Irgendeinen Verbraucher nehmen - eine 100W Glühlampe tut es auch. Den Fußkontakt der Glühlampe auf den Minuspol des Akkusanschlusses drücken. Nun halte das Kabel an das Gewinde der Glühlampe (vorher natürlich das Tape abmachen). Langsam bis drei zählen und den Kabelschuh auf den Batteriepol runter drücken. Glühlampe weg und Schraube durch den Kabelschuh. Festziehen, fertig.

Nun ein paar Worte zu dem, was dort passiert: Im Curtis und dem 12V Wandler sind Kondensatoren, welche die Fahrspannung puffern. Wenn das EL stromlos wird, entladen sich diese Speicher. Legst man nun die Spannung wieder an, so bilden diese leeren Kondensatoren einen quasi Kurzschluss. Somit kommt es beim Auflegen des Kabelschuhs zu einem kräftigen Funkenschlag durch den kurzen sehr hohen Stromimpuls. Wenn man mit einem Widerstand (Lampe) aber den Kondensatoren die Gelegenheit gibt, sich langsam zu laden, verhinderst man den Einschaltkurzschluss. Damit schont man die Kondensatoren und die Finger.



NIEMALS DAS LADEGERÄT OHNE ANGESCHLOSSENE AKKUS IN BETRIEB NEHMEN!

Siehe auch

Links

cityel_akku_wechseln.txt · Zuletzt geändert: 2013/03/31 19:03 von michael